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okamoto yoko shihanYoko Okamoto gehört heute zu den weltweit bekanntesten japanischen Aikido Lehrern. Sie ist eine der wenigen Frauen, die diesen Status erreicht haben. Ihr langer Weg dorthin umfasst fast vierzig Jahre reiche und vielseitige Erfahrung in drei Kontinenten und hat sie gewissermaßen zu einem Symbol für die Universalität des Aikido werden lassen, unabhängig von Kultur, Geschlecht oder Nationalität. Diese filmische Dokumentation ist der Versuch, diese außergewöhnliche Vertreterin des Aikido durch ihr Dojo und ihre Schüler zu portraitieren. Für Okamoto Shihan das Aikido Training wichtiger ist, als ihre eigene Person.

Ich hatte schon länger geplant, einen Artikel über Okamoto Shihan zu schreiben. Obwohl wir uns regelmässig auf Seminaren trafen, die sie mit bekannten Lehrern wie Miyamoto Shihan oder Yasuno Shihan organisiert und trotz ihrer häufigen Besuche in Tokyo, hatte ich nie die Gelegenheit ein Interview mit ihr zu führen. Sie war einfach immer sehr beschäftigt. Glücklicherweise und Dank meines Sempais Gaute Lambertsen, selbst ehemaliger Schüler von Okamoto Shihan, als er noch in Kyoto lebte, gerieten die Dinge in Bewegung und es gelang mir endlich ein Treffen mit Okamoto Shihan zu vereinbaren. So nutzte ich dann eine meiner regelmäßigen Reisen nach Shikoku, einer der Hauptinseln Japans, zu einem Besuch in ihrem Dojo in Kyoto, der historischen Hauptstadt Japans, und nahm an einem Morgentraining teil.

Im Dojo ergriff ich die Chance während des Trainings einige Videoaufnahmen zu machen und im Anschluss ein längeres Interview mit Okamoto Shihan zu führen. Das vollständige Interview werde ich auf dieser Homepage zu einem späteren Datum veröffentlichen. Mein tiefer Dank gilt Okamoto Shihan die meine Fragen, obwohl sie sehr beschäftigt war, mit viel Geduld und Humor beantwortet hat. Ich würde sehr freuen, wenn Sie dieser kurze Videofilm und die Kommentare von Okamoto Shihan inspirieren würden, einmal bei ihr zu trainieren, entweder wenn Sie Japan besuchen oder auch bei einem der vielen Seminare, die sie jedes Jahr irgendwo auf der Welt gibt.

Übersetzung: Günter Zorn & Elke Sehlbach-Zorn